Die besten 8 Spaltäxte im Vergleich. Unser Kauftip ist die Fiskars Spaltaxt X27. Beim Spalten des eigenen Brennholzes greifen nur vergleichsweise wenige Haushalte auf einen Holzspalter... zum Ratgeber

1. Platz
  • Antirutsch-Oberfläche
  • ergonomisch geformter Stiel
  • Kopf und Stiel sind untrennbar
  • leichter und langlebiger Kunststoffstiel
  • Klinge mit Antihaftbeschichtung
2. Platz
  • Der Axtkopf aus beschichtetem Stahl ist extrem widerstandsfähig und bleibt lange scharf.
  • Der Schwerpunkt der Gardena 8719-20 Spaltaxt 2800 S liegt nahe am Axtkopf und ist perfekt ausbalanciert. So wird die Schlagkraft deutlich erhöht.
  • Der lange Stiel ist aus glasfaserverstärktem Kunststoff und am Griffende mit einer Weichkomponente versehen.
  • Der Stielschutz aus vernietetem Edelstahl verlängert deutlich die Lebensdauer des Stieles.
  • Der speziell geformte Axtkopf mit innovativem Hohlschliff erzeugt größtmögliche Spaltwirkung.
3. Platz
  • Gute Spaltleistung
  • robust, nahe unverwüstlich
  • extrem scharf
  • sehr stabil
  • nicht so schwer

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Ratgeber

Beim Spalten des eigenen Brennholzes greifen nur vergleichsweise wenige Haushalte auf einen Holzspalter zurück. Zwar ermöglichen diese Geräte das Spalten des Brennholzes ohne nennenswerten Kraftaufwand, doch die Anschaffungskosten sind hoch und werden daher überwiegend von Haushalten mit hohem Brennholzbedarf genutzt. Geht es dagegen darum, lediglich das Brennholz für den Kamin zu spalten, ist eine Spaltaxt in der Regel ausreichend. Eine Spaltaxt lässt sich am besten anwenden, wenn die Stämme bereits auf die erforderliche Stückholzlänge zugeschnitten sind.

Von der Universal Axt unterscheidet sich die Spaltaxt in erster Linie durch einzelne Merkmale. So ist die Spaltaxt wesentlich leichter. Der Axtkopf ist in Keilform gefertigt und kann dadurch das Holz während des Hackens optimal auseinandertreiben. Dies ist in dieser Form bei einer klassischen Standardaxt nicht möglich. Beim Hacken mit einer Spaltaxt ist weniger Kraftaufwand erforderlich als bei einer Universalaxt, sodass sowohl Muskeln als auch Gelenke optimal geschont werden. Der Spaltkopf fällt allerdings breiter aus als bei der Universalaxt und ist daher auch ein wenig schwerer.

Spaltaxt vs. Spalthammer

Häufig ist Verbrauchern unklar, wie sich Spaltaxt und Spalthammer voneinander unterscheiden. gardena-8719-20-spaltaxt-2800-s.jpgGrundlegende Merkmale sind bei beiden Werkzeugen identisch. Allerdings ist meist nur bis zu einem Gewicht von 2,5 Kilogramm von einer Spaltaxt die Rede. Wiegt das Werkzeug mehr, spricht die Fachwelt vom sogenannten Spalthammer. Einige Spalthammer haben zudem einen anderen Hammerkopf als die Spaltaxt. Die Unterschiede zeigen sich dann vor allem auf der Hammerkopf-Oberseite, die eine etwas andere Form aufweist. Durch diese Feinheiten sollen Spalthammer noch besser Keile ins Brennholz schlagen können. Eines haben Spalthammer und Spaltaxt gemeinsam: Hierbei handelt es sich um die scharfe Schneide.

Wichtige Merkmale der Spaltaxt

Eine gute Spaltaxt hat einen geschmiedeten stählernen Keil. Der Schaft, der überwiegend als Stiel bekannt ist, ist je nach Hersteller aus Kunststoff oder traditionell aus Holz gefertigt. Bei jeder Spaltaxt wird der aus Stahl gefertigte Keil auch als Blatt bezeichnet, der sich durch seine besondere Form auszeichnet. Vorne ist das Blatt auffallend schmal. Markantes Ende ist die scharfe Schneide. Sie befindet sich am unteren Ende des Blatts. Als Nacken gilt dagegen der dickere Teil des Keils. Durch ihn führt bei jeder Spaltaxt der Stiel. Typisches Merkmal der Spaltaxt ist der dickere Stiel kurz vor dem Keil. Dadurch wird verhindert, dass die Axt bricht, wenn das Holz verfehlt wird. Einige Spaltäxte sind auch am hinteren Teil ein wenig dicker. Dadurch wollen die Hersteller vermeiden, dass die Axt während des Spaltens aus der Hand rutscht. gardena-8718-20-spaltaxt-1600-s.jpg

Einige Hersteller verwenden einen Hickory-Stiel. In diesem Fall wird für den Axtstiel das Holz vom Hickory-Baum verwendet. Dieses Holz ist in erster Linie besonders hart und erweist sich zudem als ausgesprochen stabil, sodass es den hohen Belastungen optimal standhalten kann.

Einfaches und schnelles Eindringen

Durch ihre Merkmale und die Bauweise ist die Spaltaxt auf das Spalten in Längsrichtung ausgerichtet. Demnach wird immer mit der Faser gespalten. Vorn fällt die konkave Form der Spaltaxt auf. Durch sie können die Äxte sehr schnell und einfach in die jeweiligen Holzstücke eindringen. Das Holz wird schließlich durch den hinteren Teil auseinandergedrückt. Bei guten Spaltäxten sind beide Elemente optimal aufeinander abgestimmt. Dadurch soll ein Steckenbleiben der Axt im Holz verhindert werden. Zum Brechen der einzelnen Holzscheite trägt aber auch die entstehende kinetische Energie bei.

Die richtige Spaltaxt für jedes Holz

Das Angebot an Spaltäxten ist heute größer denn je. Für beinahe jedes Holz gibt es mittlerweile die richtige Spaltaxt. Es wird zwischen folgenden Spaltäxten unterschieden:

  • Spaltbeil: Das Spaltbeil ist die richtige Wahl für kleines Brennholz. Aufgrund der Größe kann es mit einer oder auch zwei Händen gehandhabt werden. Typisch ist die Krümmung an der Wange. Darüber hinaus ist das Spaltbeil vergleichsweise dünn geschmiedet und hat einen feinen Schliff. Durch diese Merkmale kann kleines Holz sehr effizient und in kurzer Zeit gehackt werden. fiskars-122161-spalthammer-x46.jpgDer Stiel des Spaltbeils hat meist eine Länge von 50 cm. Darüber hinaus ist das Gewicht mit 1,5 kg niedrig.
  • Kleine Spaltäxte: Neben dem Spaltbeil gibt es kleine Spaltäxte mit einem Gewicht von rund 1,7 kg. Sie eignen sich vor allem für gerade gewachsenes Holz mit einer Länge von rund 30 cm. Typisch ist der 60 cm lange Stiel.
  • Geht es darum größere Holzstücke zu spalten, sollten größere Spaltäxte mit einem Gewicht von rund 2,3 kg verwendet werden. Der Stiel hat bei diesen Äxten rund 70 cm Länge.
  • Spalthammer: Für großes Holz sollte grundlegend ein Spalthammer verwendet werden. Die meisten Spalthammer sind 3,3 kg schwer. Sie fallen vor allem durch den langen Stiel von rund 80 cm auf.

Wichtiges beim Kauf

Der Kauf einer Spaltaxt sollte nicht überstürzt werden und ist vom eigenen Bedarf abhängig. Entscheidend sind für den Kauf zum einen die Holzarten, die gespaltet werden müssen und zum anderen die Häufigkeit der Zerkleinerung. Hier sollte grundlegend dazwischen unterschieden werden, ob es sich beim Holzspalten um eine “Freizeitbeschäftigung” oder um eine Notwendigkeit handelt, um Brennholz für die kalte Jahreszeit bereitzustellen.

Auch die eigenen Erfahrungen müssen in den Kauf einfließen. Laien sollten sich bevorzugt für eine kleine Spaltaxt entscheiden, die zudem leicht ist. Für die Handhabung handelt es sich bei der Stiellänge um ein wichtiges Kriterium. Umso länger der Stiel und umso höher das Gewicht ausfällt, desto größer ist auch der Bedarf an Kraft, die für das Spalten aufgewendet werden muss. fiskars-spaltaxt-x17.jpgInsgesamt haben sich die Spaltäxte in den letzten Jahren jedoch erheblich weiterentwickelt, sodass sie heute mit einer deutlich einfacheren Handhabung überzeugen.

Beim Kauf sollte der Stiel genauer begutachtet werden. Idealerweise besitzt dieser Einkerbungen. Durch sie wird vermieden, dass die Hände beim Spalten abrutschen. Einkerbungen sind daher besonders für Anfänger wichtig. Einige Spaltäxte sind am Stiel mit einem zusätzlichen Schutz ausgestattet. Dieser wird vor allem für einen eventuellen Bruch oder auch ein mögliches Splittern des Stiels angebracht und soll bei der Anwendung vor Verletzungen schützen.

Verarbeitung genauestens begutachten

Ob eine Spaltaxt wirklich gut ist, lässt sich am einfachsten an der Verarbeitung erkennen. Eine gute Spaltaxt besitzt eine feste Verarbeitung. Alle Komponenten, die die Axt besitzt, sollten zudem eine hohe Qualität aufweisen. Sind einzelne Bestandteile von minderer Qualität, muss beim Spalten befürchtet werden, dass diese brechen oder der Kraftaufwand erheblich steigt. Wichtig ist zudem, dass der Kopf der Spaltaxt immer aus einem Stück geschmiedet wurde. Der Schliff sollte beidseitig durchgeführt worden sein, denn nur dann ist eine hohe Effektivität gegeben.

Auch die Stiele müssen genauer begutachtet werden. Dabei gilt besondere Aufmerksamkeit eventuell vorhandenen Ästen. Diese können die Qualität des Stiels erheblich mindern, denn sie steigern die Bruchgefahr.

Gute Spaltäxte haben einen Stielschutz aus Metall oder Holz. Durch ihn besteht eine Verbindung zwischen Stiel und Kopf. fiskars-universalaxt-x7.jpgDurch den Stielschutz ist ein Abnutzungsschutz gegeben.

Einige Hersteller fertigen den Stiel aus GFK. Dieses Material bietet den Vorteil, dass es um einiges leichter ist. Doch auch bei Kunststoff sollte die Entscheidung nicht voreilig erfolgen. Wichtig ist insbesondere die Verarbeitung, die sich am Kopf befindet.

Kauf im Baumarkt

Häufig wird eine Spaltaxt im Baumarkt gekauft, doch auch hier muss vor der endgültigen Entscheidung genauestens geprüft werden. Im Idealfall bietet sich die Möglichkeit, die ausgesuchte Axt zunächst an der Luft zu testen. In diesem Fall muss besondere Aufmerksamkeit dem Gewicht zuteilwerden. Gerade Ungeübte sollten sich nicht für eine zu schwere Spaltaxt entscheiden, da sie die Arbeit erschwert.

Testergebnisse nutzen

Vor dem Kauf einer Spaltaxt empfiehlt es sich, einen Blick auf Tests und Vergleiche zu werfen. So hat auch die Stiftung Warentest bereits Spaltäxte unter die Lupe genommen und konzentrierte sich dabei auf bekannte Hersteller wie Fiskars.

Die Spaltaxt Fiskars X25 kann vor allem durch ihre Ausstattung überzeugen. So hat die Stiftung Warentest den oberflächenstrukturierten Griff gelobt. Durch dieses Merkmal werden entstehende Vibrationen absorbiert. Darüber hinaus bietet die Oberflächenstruktur einen sicheren Halt. Weiterhin verarbeitet Fiskars am Ende des Stiels einen hakenförmigen Abschluss. Er soll ein Abrutschen verhindern. Die doppelt gehärtete Klingenspitze besitzt zudem einen Präzisionsschliff und hat einen zusätzlichen Klingenschutz. Mit 2,4 kg gehört die X25 sicherlich nicht zu den Leichtgewichten. Ausgestattet mit einem 72 cm langen Stiel wurde sie von der Stiftung Warentest mit “sehr gut” beurteilt.

Getestet wurde von der Stiftung Warentest auch die Spaltaxt 1600S von Gardena. fiskars-spaltaxt-x25.jpgHierbei handelt es sich um ein kleineres Modell, das noch überschaubare 1,6 kg auf die Waage bringt. Gardena verarbeitet einen 60 cm langen Stiel. Zu den Besonderheiten gehört der in Form eines Keils gestaltete Axtkopf mit Spezialbeschichtung. Des Weiteren unterstützt der Hohlschliff ein einfaches Holzspalten. Beim Stiel hat sich Gardena für eine ergonomische Form entschieden, sodass die Spaltaxt angenehm in der Land liegt. Der Schlagschutz ist aus Edelstahl gefertigt. Auch hier hat die Stiftung Warentest die Note “sehr gut” vergeben.

Spaltaxt mit Hickory Stiel

Die Stiftung Warentest hat in einem ihrer letzten Tests auch eine Spaltaxt mit Hickory-Stiel auf den Prüfstand gestellt. Hierbei handelte es sich um die Spalt Fix von Ochsenkopf. Der Hickory-Stiel ist bei diesem Modell 80 cm lang. Auffallend ist bei dieser Spaltaxt das hohe Gewicht von 3,6 kg. Durch das hohe Gewicht eignet sie sich auch für größere Holzstücke. Gelobt hat die Stiftung Warentest unter anderem, dass die Axt gut in der Hand liegt. Darüber hinaus ist sie robust verarbeitet. Bewertet wurde die Spaltaxt mit der Note “gut”.

Eine große Spaltaxt hat auch der bekannte Hersteller Gränsfors im Programm. Sie hat zwar nur einen Standardstiel mit einer Länge von 70 cm, eignet sich aber dank einem Gewicht von 2,4 kg auch für größeres Holz. Der Stiel ist mit einem Eisenbeschlag versehen. Auffallend ist das geriffelte Ende, mit dem die Griffsicherheit beachtlich gesteigert wird.

Um die richtige Spaltaxt zu finden, gilt es sich beim Kauf nicht nur auf den Preis zu beschränken. fiskars-spaltaxt-x27.jpgEntscheidend sind zwei andere Kriterien: Hierbei handelt es sich um die Sicherheit sowie die Langlebigkeit. Während sich Anfänger grundlegend für eine kleine Spaltaxt entscheiden sollten, bietet sich für Fortgeschrittene eine Profiaxt an.

Wann empfiehlt sich die Profispaltaxt

Profispaltäxte sind in der Regel kostspieliger als kleine Spaltbeile. Sie sind insbesondere dann empfehlenswert, wenn es darum geht, professionell Holz zu spalten. Im Vergleich zu einem einfachen Spaltbeil ist eine professionelle Spaltaxt natürlich um einiges schwerer. Zudem hat sie meist einen längeren Stiel. Beim Holzspalten muss daher auch immer die kinetische Kraft berücksichtigt werden.

Grundlegend ist die Arbeit mit einer Spaltaxt recht sicher. Allerdings müssen bei der Handhabung einige Grundregeln berücksichtigt werden.

Wichtig ist für den eigenen Schutz das Tragen eines Helms. Während des Spaltens wird die Axt über den Kopf geschwungen, sodass es besonders wichtig ist, diesen Körperteil zu schützen. Zudem sollten Arbeitshandschuhe, Schutzbrille und auch Schutzkleidung fester Bestandteil der eigenen Grundausrüstung sein. Es sollten immer Arbeitsschuhe getragen werden. Im Idealfall handelt es sich um Schuhe, die eine Stahlkappe besitzen. Wird Holz gespalten, können einzelne Stücke durch die entstehende Kraft herumfliegen. Daher sollte immer darauf geachtet werden, dass sich niemand in unmittelbarer Nähe aufhält.

Die richtige Pflege für die Spaltaxt

Damit eine Spaltaxt lange ihren Dienst verrichten kann, ist es wichtig, dass sie richtig aufbewahrt und gepflegt wird. So sollte eine Axt immer trocken gelagert werden. Wird der Schneidschutz angelegt, müssen sowohl die Schneide als auch der Schneidschutz vollkommen trocken sein. Soll sie für längere Zeit eingelagert werden, ist es grundlegend empfehlenswert, ein Öl aufzutragen. Damit wird die Bildung von Rost vermieden. fiskars-spaltaxt-x11.jpg

Vor jedem Einsatz sollte die Spaltaxt genauestens begutachtet werden. Um Verletzungen zu vermeiden, muss kontrolliert werden, ob Stiel und Axtkopf fest ineinander sitzen. Der Axtkopf selbst darf weder Brüche noch Spaltungen aufweisen. Zeigt der Axtkopf Mängel, sollte dieser umgehend ausgetauscht werden.

Nach einer gewissen Nutzungsdauer ist es wichtig, die Spaltaxt zu schleifen. Am einfachsten ist es auf eine Schleifmaschine zurückzugreifen. Sind in der Klinge Scharten vorhanden, sollten diese begradigt werden. Hierfür empfiehlt sich der Einsatz von einem groben Schleifstein.

Ein kurzes Fazit

Holzspalten sollte so schnell und effizient wie möglich von der Hand gehen. Dies ist natürlich nur mit dem richtigen Werkzeug möglich. Geht es darum, eine Axt für das andauernde Holzspalten zu kaufen, sind Spaltäxte grundlegend die ideale Wahl. Sie können nicht nur bei großen, sondern auch bei kleineren Holzstücken eingesetzt werden und erleichtern die damit verbundene Arbeit erheblich.

Sollen überwiegend große Holzstücke in eine tragbare Größe gebracht werden, ist der Spalthammer sicherlich die richtige Wahl. Der Spalthammer erreicht in der Anwendung eine beinahe beispiellose Wucht. Daher ist in vielen Fällen ein Hieb ausreichend, um den gewünschten Erfolg zu erreichen.

Nachteil des Spalthammers ist das hohe Gewicht. Dafür ist er jedoch bei großen und widerspenstigen Holzstücken meist die einzige Möglichkeit.